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Kollision der Eisenbahner
geschrieben am 10:21 13-02-2010 von reini |
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Harte Bandagen zwischen ÖBB-Betriebsrat und den Landesbahnen: Einsatz deutscher Lokführer sorgt für Wirbel. Nach Vorwurf angeblicher Sicherheitsmängel ermittelt das Ministerium. Schon einmal etwas von Bruchhausen-Vilsen gehört? Die 6000 Einwohner zählende Gemeinde liegt nahe Bremen und ist Sitz der Mittelweserbahn, welche im Güterverkehr unter anderem bis nach Salzburg fährt. Sie kooperiert auch mit der steirischen Landesbahn: Im Jänner standen zwei deutsche Lokführer auf der Strecke Weiz-Gleisdorf im Dienst, und dieser Einsatz sorgt jetzt für heftigen Wirbel zwischen dem ÖBB-Betriebsrat und den Landesbahnen. Roman Hebenstreit, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates der ÖBB, ortet nämlich einen "massiven Verstoß" gegen sicherheitsrelevante Normen bei der Einschulung der Lokführer auf die Strecke. "Die Ortskenntnis ist ganz wesentlich", sagt Hebenstreit der Kleinen Zeitung. "Denn im Schienenverkehr gilt es, vorausschauend zu fahren, da ein Zug bis zu 800 Meter und mehr Bremsweg haben kann." Seinen Verdacht, dass die Landesbahnen bei der Einschulung gespart haben, zeigte Hebenstreit beim Verkehrsministerium als zuständige Eisenbahnbehörde an. Diese verlangt von den Landesbahnen Aufklärung. Dort reagieren die Verantwortlichen empört auf die Vorwürfe Hebenstreits. "Da ist nichts dran. Wir haben uns genau an die Vorschriften gehalten und werden das der Behörde darlegen", sagt Betriebsleiter Karl Schumet. Die deutschen Lokführer kamen hier zum Einsatz, weil sie eine bestimmte Anzahl von Stunden absolvieren mussten, um ihre Qualifikation für das österreichische Schienennetz beizubehalten. "Diese Zusammenarbeit gibt es öfter. Bei Engpässen können wir auf diese Leute zurückgreifen", erklärt Geschäftsführer Helmut Wittmann und fährt seinerseits Geschütze gegen den ÖBB-Betriebsrat auf: "Seit 2003 stellt er Behauptungen gegen die Landesbahnen auf, die nicht stimmen. Ich vermute, es stört ihn, dass wir auf den ÖBB-Geleisen unterwegs sind und somit weniger ÖBB-Lokführer zum Einsatz kommen." Konter Hebenstreit: "Ich habe Beweise." Als Schienenbetreiber prüft auch die ÖBB Infrastruktur AG den Fall. Sprecherin Bettina Gusenbauer: "Wir gehen eher davon aus, dass die Lokführer die entsprechende Prüfung haben. Bis jetzt war das immer so."
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ÖBB ist in Italien auf Schiene
geschrieben am 13:24 12-02-2010 von reini |
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Rom. Die ÖBB feiern einen erfolgreichen Start auf Italiens liberalisiertem Markt für Zugverkehr und hegen weitere ehrgeizige Pläne. Die Österreicher, die seit dem 13. Dezember zusammen mit der Deutschen Bahn (DB) von den italienischen Staats bahnen den Fernverkehr der Linie München-Innsbruck-Brenner-Mailand übernommen haben, überlegen, weiter nach Süden zu drängen. Bald könnte die Bahnlinie auch nach Florenz führen, heißt es in italienischen Bahnkreisen. "Zwei Monate nach dem Start lässt sich festhalten, dass die Reisenden unser Angebot sehr gut annehmen. Die Passagiere schätzen vor allem die neue Qualität sowie den verbesserten Service: In jedem Zug gibt es einen modernen Speisewagen, und die Teams an Bord sind dreisprachig", sagt Kerstin Schönbohm, Marketingdirektorin der DB. DB und ÖBB wollen am italienischen Markt noch mehr Reisende für das neue Angebot gewinnen und intensivieren jetzt ihre Marketingaktivitäten im ganzen Land. So gibt es in Mailand bereits ein Callcenter der DB, das ganz Italien bedient. In Mailand und Rom unterhält die DB eigene Verkaufsstellen. Zahlreiche Agenturen in den Städten entlang der Strecke verkaufen ebenfalls Tickets der DB-ÖBB-Eurocity-Züge. Tickets zum Normalpreis können Kunden in Südtirol über die Automaten des Verkehrsverbundes SAD erwerben. Eigene Internetauftritte wurden sowohl von der DB als auch von der ÖBB ins Netz gestellt, wo der Kunde Zugfahrkarten auch online kaufen kann. Keine Reservierung Mit Sparpreisangeboten hoffen die beiden Staatsbahnen, noch mehr Reisende zu gewinnen. Besonders positiv für Bahnreisende: Bei den DB-ÖBB-Eurocity-Zügen gibt es, anders als bei Fernzügen in Italien üblich, keine Reservierungspflicht mehr - so können die Kunden noch flexibler reisen. "Die Zusammenarbeit der Bahnen verlief in den ersten beiden Monaten sehr professionell und zuverlässig. Erstmals wurden im Rahmen dieser Kooperation Qualitätskriterien im Personenverkehr nach Italien festgeschrieben. So gelten für Verfügbarkeit, Pünktlichkeit und Sauberkeit verbindliche Standards, deren Einhaltung vertraglich geregelt ist", so Schönbohm.
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ÖBB-Finanzgeschäfte: 15 Mill. für Ausstieg
geschrieben am 13:22 12-02-2010 von reini |
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Bahn. Prozesskosten und Beraterhonorare haben rund die Hälfte der Prämie für die Spekulationspapiere aufgezehrt. Monika Graf Wien (SN). Der Schlussstrich unter die unrühmlichen Spekulationsgeschäfte der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ist bereits Mitte Jänner gezogen worden. Nach langen Rechtsstreitigkeiten einigten sich Deutsche Bank und ÖBB damals auf eine Abschlagszahlung von 295 Mill. Euro, mit der die Bahn aus dem riskanten Finanzgeschäft aussteigen konnte. Wären die Risiken voll schlagend geworden - was zunehmend wahrscheinlicher wurde -, hätte das bis zu 613 Mill. Euro gekostet. Wie jetzt bekannt wird, dürfte der Ausstieg die ÖBB zusätzlich rund 15 Mill. Euro gekostet und somit die Prämie von knapp 30 Mill. Euro, die die Deutsche Bank für die Übernahme der Ausfallshaftung für Kredite bezahlte, zur Hälfte aufgezehrt haben. Bei den ÖBB will man die Zahl nicht bestätigen. Es seien "unter 15 Mill. Euro", sagte Konzernsprecher Alfred Ruhaltinger den SN. Gerichts- und Anwaltskosten seien geringer ausgefallen als erwartet. Nach Schätzungen von Experten kostete allein der Rechtsstreit mit der Deutschen Bank rund zehn Mill. Euro. Die ÖBB hatten argumentiert, man sei bei dem Geschäft irregeführt worden. Das Verfahren, das bis zum Obersten Gerichtshof ging, verschlang allein 7,2 Mill. Euro Gerichskosten, wie ÖBB-Rechtsanwalt Ewald Weninger weiß. Für die Republik Österreich als 100-Prozent-Eigentümer der ÖBB sei das letztendlich egal, weil diese Kosten ohnehin an den Staat zurückflössen. Die finanztechnische Beratung beim Deal leistete Ex- Bank-Austria -Vorstand Willi Hemetsberger bzw. dessen Ithuba Capital (früher: Montana). Montana war bereits im Herbst 2008 mit der Verwaltung des problematischen Portfolios betraut worden. Hemetsberger will den Deal nicht kommentieren und schon gar nicht sein Honorar. Nach Angaben von Finanzexperten werden bei solchen Verträgen häufig Erfolgshonorare bezahlt, die sich am Gewinn oder verhinderten Verlust orientieren. Hemetsberger sagt nur so viel: Der Ausstieg sei zum exakt richtigen Zeitpunkt erfolgt, schon 14 Tage später wäre es teurer gewesen. Für die ÖBB bedeutet der Vergleich einen kleinen Bilanzgewinn 2009. Denn die drohenden Verluste von 612,9 Mill. Euro aus den Spekulationsgeschäften wurden in den Bilanzen 2007 und 2008 zur Gänze rückgestellt. Jetzt können 280 Mill. Euro aufgelöst werden. Der ausgewiesene Gewinn wird dennoch geringer sein. Im Krisenjahr 2009 wurden im Güterverkehr 100 Mill. Euro Verlust eingefahren. Und vom Finanzamt drohen Forderungen wegen Problemen bei der Pflegeldverrechnung und bei Gratisjahreskarten an alle Mitarbeiter in Höhe von noch einmal 100 Mill. Euro.
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Lokführer der Bahn Überbelastet
geschrieben am 14:08 20-01-2010 von reini |
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gewerkschaft vida
geschrieben am 9:10 19-01-2010 Wien, 13. Jänner 2010 von reini |
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Werte Kollegin! Werter Kollege! Zahlreiche unterschiedliche Informationen über die a.t. Fahrbegünstigung haben zu einer großen Verunsicherung unter den Eisenbahnern geführt, deshalb möchten wir dich über den aktuellen Stand betreffend Besteuerung der a.t. Fahrbegünstigung informieren. Nach dem Einkommensteuergesetz (§ 3 Abs.1 Z 21 EStG 1988) ist die unentgeltliche Beförderung der eigenen ArbeitnehmerInnen und deren Angehörigen für Beförderungsunternehmen steuerfrei. Bereits im Jahr 2006 hat das Finanzamt Wien einzelnen ÖBB-Firmen für die Gewährung der a.t. Fahrbegünstigung an die MitarbeiterInnen Lohnsteuernachzahlungen vorgeschrieben, weil nach Ansicht der Finanzbehörden durch die Umstrukturierung der ÖBB die ÖBB-Holding AG, die ÖBB- Dienstleistungs GmbH, die ÖBB-Immobilienmanagement GmbH, die ÖBB-Infrastruktur Betrieb AG und die ÖBB-Infrastruktur Bau AG nicht mehr als Beförderungsunternehmen anzusehen sind. Die ÖBB hat gegen die Bescheide des Finanzamtes berufen, die Verfahren sind seit 2006 anhängig und noch immer nicht abgeschlossen. Es ist deshalb auch noch offen, wie hoch die Vorschreibungen für die Jahre 2006 -2009 sein werden und wie die korrekte Versteuerung in Zukunft aussehen wird. Die ÖBB sind derzeit jedenfalls verpflichtet, für die a.t. Fahrbegünstigung Lohnsteuer zu verrechnen und sie tun dies auf Basis der Bescheide der Finanz aus dem Jahr 2006. Als Sachbezugswert werden 20% des Preises einer ÖsterreichCard 2. Klasse (€ 1.790,00) angenommen. Von den daraus resultierenden € 358.-werden noch die bezahlte Pauschalgebühr und ca. 9% Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Als monatlicher Wert für den Sachbezug ergibt sich daraus ein Betrag von € 23,12 bzw. € 25,18. Für die a.t. Fahrbegünstigung wird aber nicht dieser Betrag vom Gehalt abgezogen, sondern er ist lediglich Grundlage für die Lohnsteuerbemessung. Je nach Steuerprogression und individuellen Absetzbeträgen wirkt sich die Bewertung der a.t. Fahrbegünstigung als Sachbezug bei der Lohnsteuer mit € 9.-bis € 12.-aus, wobei Bezieher niedriger Einkommen bis € 1.300.-oder Pensionen bis € 1.100.-für die Fahrbegünstigung keine Lohnsteuer zahlen. Die monatliche Pauschalgebühr (€ 4,40 für die 1. Kl. oder € 2,20 für die 2.Kl.) wurde nicht erhöht, für den Sachbezugswert erhöht sich die Umsatzsteuer und beträgt neu zwischen € 2,31 und € 2,51 monatlich.
In Summe bewegen sich die Mehrkosten für die Fahrbegünstigung monatlich zwischen € 2,70 und € 15,00. Wir machen darauf aufmerksam, dass es sich dabei um eine vorläufige Versteuerung auf Basis der Bescheide aus dem Jahr 2006 handelt und sich diese Beträge auch noch ändern können. Was unternimmt die Belegschaftsvertretung dagegen? 1. Die Gewerkschaft ist nach wie vor der Ansicht, dass alle ÖBB Firmen als Beförderungsunternehmen anzusehen sind und weiterhin die Steuerbefreiung zu gelten hat. Wir verlangen daher, dass die ÖBB die Berufungen gegen die Bescheide aufrecht halten und alle rechtlichen Möglichkeiten, bis hin zum Verwaltungsgerichtshof, ausschöpfen, um die Versteuerung abzuwenden. 2. Die Gewerkschaft wird alles unternehmen, dass Nachforderungen für die Jahre 2006-2009 nicht von den Mitarbeitern zu bezahlen sind. 3. Die Gewerkschaft verlangt vom Unternehmen hinkünftig Aufzeichnungen für alle Fahrten, die mit der a.t. Fahrbegünstigung unternommen werden, damit jeder Mitarbeiter gegenüber der Finanz nachweisen kann, wie oft er die a.t. Fahrbegünstigung tatsächlich nutzt. Nur der tatsächliche Wert der Privatfahrten darf für die Versteuerung als Sachbezug herangezogen werden. 4. Weiters fordern wir entsprechende Lösungen für die Dienstfahrten und für die Fahrten vom Wohnort zur Arbeitsstelle, welche als Werksverkehr -auch für andere Arbeitnehmer steuerfrei sind. Wir arbeiten gemeinsam mit dem Unternehmen intensiv an einer sachgerechten Lösung und werden über die Ergebnisse berichten. Gleichzeitig empfehlen wir allen Mitarbeitern genau zu überlegen, ob man tatsächlich auf die a.t. Fahrbegünstigung verzichten will, weil damit auch alle Ermäßigungen bei anderen Unternehmen verloren gehen (Seilbahnen, Busunternehmen, etc.) Die Gewerkschaft verlangt von der Finanz keine „Steuerprivilegien“ für Eisenbahner, wir wehren uns aber gegen jede Schlechterstellung der Eisenbahner gegenüber allen anderen Arbeitnehmern, die auch zahlreiche steuerliche Erleichterungen für Vorteile aus ihrem Dienstverhältnis genießen. Es ist für einen konservativen Finanzminister bezeichnend, dass einerseits hunderte Mio € für die Banken ausgegeben werden und andererseits auf klein karierte Art und Weise das Thema Sachbezüge aufgearbeitet wird. Wilhelm Haberzettl Gottfried Winkler Vorsitzender Sektion Verkehr Vorsitzender BFG Schiene
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Info VIDA
geschrieben am 9:05 19-01-2010 von reini |
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Werte KollegInnen, anbei eine Information zu einer TV-Sendung die Morgen ausgestrahlt wird. Bitte um Verteilung dieser Information unter der KollegInnenschaft. Wir werden diese Sendung nach der Ausstrahlung auch als Downloadlink per Mail zur Verfügung stellen. Frontal21, eine Sendung des ZDF beschäftigt sich am 19.01.2010 um 22.15 Uhr mit diesen Themen: Überlastete Lokführer - Bahn fahren mit Risiko Bahn-Mitarbeiter klagen über unerträgliche Arbeitsbedingungen. Zugbegleiter sehen sich täglich tätlichen Übergriffen von Fahrgästen ausgesetzt. Sie werfen dem Bahn-Management vor, dass sie allzu häufig allein auf dem Zug seien. Lokführer berichten, dass sie während der Fahrt vor Übermüdung einschlafen. Die Belastung werde immer größer, Züge führen doppelt so weit und doppelt so schnell wie früher. Zudem fühlen sich viele Lokführer nach traumatischen Ereignissen - wie Suiziden im Zugverkehr - allein gelassen.
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Danke liebes BZÖ oder FPK oder FPÖ oder wie auch immer .....
geschrieben am 9:55 14-01-2010 von reini |
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Liebe Kollegen, nochmals für Euch die Rededisposition betreffend der AT Fahrbegünstigung sowie die auslösende Anfrage der FPÖ jetzt anscheinend ja Partner des BZÖ kurz FPK - im Parlament wo das wichtige der Anfrage unter Punkt 5 steht. Ihr könnt diese Anfrage gerne KOPIEREN und den Menschen mitgeben denn sie sollen ja wissen wer hier für unserer Mitarbeiter so positive Errungenschaften in Frage stellt. Jeder zweite in Kärnten hat sie ja gewählt - und jeder von uns kennt sicherlich einen von Ihnen - dort können sie sich dann ja bedanken. Schöne Grüße 2779/J XXIV. GP - Anfrage 1 von 2 2779/J XXIV. GP Eingelangt am 10.07.2009 Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Anfrage der Abgeordneten Ing. Hofer, Vilimsky, Neubauer, Kickl und weiterer Abgeordneter an die Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend für die ÖBB entstandene Kosten durch Gratisfahrten für Mitarbeiter und deren Angehörige Bisher war es den ÖBB nicht möglich, optimale Ermäßigungen für Senioren anzubieten. Es wird immer damit argumentiert, dass dies die ÖBB finanziell über Gebühr belasten würde. Eine immense Belastung, die jedoch seit Jahren scheinbar ohne Probleme hingenommen wird, sind die vielen Gratis-Fahrten für Eisenbahner und deren Angehörigen. Wie nun eine APA Recherche ergab, fahren insgesamt rund 150.000 Personen umsonst mit der Bahn, darunter aktive Eisenbahner und deren Angehörige, aber auch schon lange pensionierte ÖBB Mitarbeiter sowie deren Familien. In diesem Zusammenhang stellen die unterfertigten Abgeordneten an den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie folgende Anfrage 1. Welche ÖBB-Mitarbeiter und ehemaligen ÖBB-Mitarbeiter können die ÖBB gratis nutzen und in welchem Umfang ist dies der Fall? 2. Mit welchen Kosten wurden die ÖBB durch diese Freifahrten in den letzten 10 Jahren belastet? 3. Wie viele Kilometer wurden durch oben definierten Personenkreis jeweils in den letzten 5 Jahren gratis zurückgelegt? Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. 2 von 2 2779/J XXIV. GP - Anfrage
4. Familienangehörige welchen Grades sind von diesen Begünstigungen betroffen? 5. Haben Sie dafür Sorge getragen, dass diese Leistungen im Rahmen des Einkommenssteuergesetzes Rechnung getragen wird und es zu keiner Hinterziehung von Steuern kommt? 6. Haben Sie die Finanzämter von diesen Sachbezügen informiert, damit diese eine Prüfung vornehmen können? 7. Nehmen auch ehemalige und in Funktion befindliche leitende Mitarbeiter diese Vergünstigungen in Anspruch und wenn ja, welche und in welchem Umfang? 8. Nehmen auch Vorstandsmitglieder und deren Familienangehörigen diese Leistungen in Anspruch und wenn ja, wer und in welchem Umfang? Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich.
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VAEB-Neuigkeiten 2010
geschrieben am 17:43 11-01-2010 von reini |
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Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau arbeitet laufend daran Leistungen auszubauen. Auch für das Jahr 2010 können wieder einige Leistungen fortgesetzt oder sogar ausgeweitet werden: - Obergrenze der Behandlungsbeiträge – nun auch Zahnersatz und Zahnbehandlung einbezogen Mit 1. Jänner 2008 wurde eine Obergrenze der Rezeptgebühren eingeführt, die 2 % des jährlichen Nettoeinkommens des Versicherten beträgt. Jene Versicherten, die die Rezeptgebührenobergrenze überschreiten, erhalten einen Teil der gezahlten Beiträge zurück. Für das Jahr 2008 wurden so mehr als 1,1 Millionen Euro an die Versicherten refundiert. Neu ab 2010: Auch Behandlungsbeiträge für Zahnbehandlung und Zahnersatz werden in die Refundierungsgrundlage einbezogen. - Projekt „Best Price Euro“ wird fortgesetzt und auf weitere Medikamentengruppen ausgeweitet Medikamente unterliegen einem Patentschutz, der zeitlich begrenzt ist. Nach Ablauf dieses Patentrechtes kommen qualitativ gleichwertige, aber kostengünstigere Nachfolgepräparate auf den Markt. Der Versicherte erhält als Anreiz dafür, dass er durch Nachfragen beim Arzt das Projekt unterstützt, je Packung einer qualitativ gleichwertigen, kostengünstigeren Verschreibung € 1,-- als Vergütung über den Behandlungsbeitrag zurück. Dieses Projekt wird im Jahr 2010 nicht nur fortgesetzt sondern auf 6 weitere Medikamentengruppen ausgeweitet. Nachfragen lohnt sich! - Befreiung der Kinder von Behandlungsbeiträgen Bereits im Jahr 1995 hat sich die VAEB dazu entschlossen, Kinder von der Entrichtung von Behandlungsbeiträgen zu befreien. Voraussetzung ist, dass der Versicherte die monatliche Höchstbeitragsgrundlage im vorangegangenen Kalenderjahr nicht überschreitet. Diese Befreiung wurde über die Jahre hinweg immer wieder verlängert und wird auch für Leistungen, die Kinder im Jahr 2010 in Anspruch nehmen, bestehen bleiben. Die VAEB wünscht ein gesundes Jahr 201
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ÖBB bekommt private Konkurrenz
geschrieben am 19:42 02-01-2010 von reini |
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120 Millionen Euro kostet das private Westbahn-Projekt von Stefan Wehinger, Ex-ÖBB-Personenverkehrsvorstand, und Hans-Peter Haselsteiner, dem Vorstandsvorsitzenden des Baukonzerns Strabag. Die Gesellschaft nennt sich Rail Holding AG, 70 Prozent davon halten Wehinger und Haselsteiner, 30 Prozent gehören einer Schweizer Beteiligungsfirma. Wien-Salzburg im Stundentakt Erstes Tochterunternehmen der Rail Holding ist die Westbahn Gmbh. Sie wird ab Dezember 2011 die Strecke Wien-Salzburg-Wien befahren, und zwar zwischen sechs Uhr früh und Mitternacht im Stundentakt. Bewährt sich das Modell, sind auch andere Strecken geplant, sagt Stefan Wehinger. Je Strecke eine Firma Die Westbahn Gmbh wird 250 Mitarbeiter haben, sagt Wehinger. Für jede weitere Strecke werde man jeweils eine eigene Gesellschaft, wieder mit je 200 bis 300 Mirarbeitern, gründen. Hintergrund sei, "nicht zu fett zu werden in der Zentrale". Ein "Kundenbegleiter" pro Waggon Laut Wehinger liegen die Stärken der Westbahn Gmbh darin, dass der Bahnbetrieb einfacher funktioniere, moderner und serviceorientierter sei als beispielsweise bei den ÖBB. Die Bundesbahnen und auch die Privatbahnen hingegen hätten Altlasten zu tragen. Alles soll möglichst einfach funktionieren, so wird es die Tickets im Zug und im Internet geben, aber keine eigenen Automaten. Je Wagen soll sich ein "Kundenbegleiter" um die Passagiere kümmern. Nagelneue Züge Eingesetzt werden sieben Hochgeschwindigkeitszüge der Schweizer Marke Stadler Dosto, die dem ÖBB-Hochgeschwindigkeitszug Railjet Paroli bieten sollen: Doppelstöckige Waggons mit niederem Einstieg, großen Türen, hoher Beschleunigung - wie im Intercity-Verkehr der Schweiz. Im Gegensatz zum Fuhrpark der ÖBB beginne man mit nagelneuen Zügen, hebt Wehinger hervor. Kein Preiskampf Die Fahrtzeit von Wien nach Salzburg wird weniger als zweieinhalb Stunden betragen. Die Fahrkarten werden allerdings nicht günstiger sein als bei den ÖBB, sagt Wehinger. Österreich habe nämlich im internationalen Vergleich sehr niedrige Bahntarife, über 90 Prozent der Passagiere fahren ermäßigt. Da zahle sich ein Preiskampf nicht aus, so Wehinger
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Franz Nigl verlässt die Bahn Ende des Jahres
geschrieben am 10:29 22-12-2009 von reini |
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Der frühere Personalchef der ÖBB stolperte über die Krankenstandsaffäre. wien (kor). Überraschend kommt es ja nicht gerade: Franz Nigl, Geschäftsführer der ÖBB-Dienstleistungs GmbH (DLG), hat am Donnerstag offiziell seinen Rücktritt erklärt. Er wird das Unternehmen per Jahresende verlassen. Nicht ganz freiwillig - und so hieß es auch in einer Presseaussendung der ÖBB lakonisch, dass sich Nigl ab dem kommenden Jahr "neuen Managementaufgaben widmen" werde. Nigl war seit November 2004 Geschäftsführer der DLG und damit für den Einkauf, für IT und für das ÖBB-Personalmanagement verantwortlich. Letzteres war auch der Grund für seinen nunmehrigen Abgang: Nigl stand in den vergangenen Monaten im Zentrum der ÖBB-Datenaffäre um die illegale Sammlung von Krankenstandsdiagnosedaten von Bahnbediensteten. Nigl hatte zu seiner Verteidigung stets betont, dass die Datensammlung erstens bei Vorstand und Gewerkschaft bekannt gewesen und zweitens ohnehin bereits abgestellt worden sei. Später räumte er ein, dass er den Dingen "mit zu wenig Nachdruck" nachgegangen sei. Ende September jedenfalls schien Nigls Schicksal in den ÖBB besiegelt: Der ÖBB-Aufsichtsrat entmachtete ihn per Umlaufbeschluss. Ihm wurde in der DLG ein zweiter Geschäftsführer, quasi ein Aufpasser, zur Seite gestellt. Schon damals war klar, dass Nigls Tage im Konzern gezählt sein würden. Aufsichtsrat "bedauert" Dennoch streute ihm der ÖBB-Aufsichtsrat gestern Rosen. Nigl habe "im Rahmen seines Auftrages als DLG-Geschäftsführer die vorgegebenen Ziele mehr als erreicht", hieß es in der Presseaussendung. ÖBB-Aufsichtsratspräsident Horst Pöchhacker wurde so zitiert: "Nigl ist ein zielorientierter Sanierungsmanager, weshalb ich es grundsätzlich bedaure, dass er sich aus dem ÖBB-Konzern völlig zurückzieht."
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