ÖBB-MitarbeiterInnentag am 23. September 2006:
geschrieben am 18:49 19-09-2006 von walter |
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Warum die ÖBB-Betriebsräte nicht teilnehmen Das ÖBB-Management ist nicht bereit, die permanente Verletzung des ÖBB-Dienstrechts einzustellen:
Versprochene Beförderungen gem. AVB werden nicht durchgeführt, stattdessen werden Zusatzverträge, die das geltende Dienstrecht permanent unterlaufen, „angeboten“. Neueintretende bekommen für Sonn- und Feiertagsarbeit keine Zulagen, wie sie sonst überall in der Wirtschaft selbstverständlich sind.
Mangelnde Personalvorsorge führt zu Diensteinteilungen, die keine längeren Ruhezeiten und vernünftige Erholungsmöglichkeiten bieten und damit eine gefährliche sicherheitsrelevante Entwicklung auslösen.
Das Arbeitszeit- und Arbeitsruhegesetz sowie der dazugehörende Kollektivvertrag werden nicht immer eingehalten. Einsparungen in Millionenhöhe auf Kosten der Ausbildungsqualität unserer Lehrlinge, aber großzügige Beraterhonorare, Vorstandsgagen und zusätzliche Geschäftsführerposten. Statt der Einlösung von Zusagen im dienstrechtlichen Bereich will das ÖBB- Management am 23. September 2006 beim ÖBB-MitarbeiterInnen-Tag den Eisenbahnerinnen und Eisenbahnern eine „heile Welt“ vorgaukeln. Da machen wir nicht mit! Das ÖBB-Management will sich am 23. September 2006 selbst feiern, anstatt die großen Probleme der Eisenbahnerinnen und Eisenbahner zu lösen und wirft dafür Steuergelder mit offenen Händen zum Fenster hinaus.
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VAEB Info
geschrieben am 18:47 19-09-2006 von reini |
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VAEB setzt weitere Akzente in der Familien- und Sozialpolitik für ihre Versicherten In der Versicherung für Eisenbahnen und Bergbau hat die Familien- und Sozialpolitik seit jeher eine große Bedeutung. Die Selbstverwaltung hat im Vorstand daher weitere Schritte mit Wirksamkeit ab 1. Jänner 2007 gesetzt. Obmann Gottfried Winkler: „Wir wollen in Zeiten, in denen es die Kassenlage erlaubt, unseren Versicherten auch wieder Geld zurückgeben und damit Familien und Pensionisten unterstützen.“
Kinder weiterhin von Behandlungsbeiträgen befreit Bis 31. Dezember 2006 sind Kinder, die als Angehörige mitversichert sind, von Behandlungsbeiträgen befreit. Diese Befreiung wird bis 31. Dezember 2007 verlängert und gilt für alle Kinder, soweit das Einkommen des Versicherten die Höchstbeitragsgrundlage nicht überschreitet. Damit bleiben weiterhin mehr als 90 % der Kinder befreit und haben damit einen ungehinderten Zugang zur (zahn)ärztlichen Versorgung. Erhöhung des Kostenzuschusses bei festsitzender Kieferregulierung Der Kostenzuschuss wird ab 1. Jänner 2007 um € 100,-- erhöht. Eine sorgfältige Kieferregulierung im Kindesalter ist eine gute Basis für den Zahngesundheitsstatus im weiteren Leben. Kostenzuschuss für festsitzenden Zahnersatz auf € 100,-- angehoben Die VAEB leistet schon bisher, als einer von wenigen Krankenversicherungsträgern, bei festsitzendem Zahnersatz (Kronen) einen Kostenzuschuss. Dieser beträgt derzeit 22 % der Kosten einer Krone, maximal aber € 87,21. Ab 1. Jänner 2007 wird der Maximalbetrag auf € 100,-- angehoben. Damit werden auch Pensionisten in sozialpolitische Überlegungen der VAEB einbezogen. Mit diesem Leistungsbündel zeigt die VAEB ihre Bereitschaft, familien- und sozialpolitische Gestaltungsmöglichkeiten zu nützen. Insgesamt fließen dadurch wieder rund 2 Mio. Euro jährlich an die Versicherten zurück. Diese Leistungen konnten im Rahmen des erfolgreichen Weges der Selbstverwaltung – an der auch die Vertreter der Gewerkschaft der Eisenbahner mitwirken – erreicht werden.
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Neu Formel 1 Rennauto
geschrieben am 13:52 16-09-2006 von reini |
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Top Angebot für GdE Mitglieder Aushang im Downloads ersichtlich. |
Gesundheitstag + Zusatzinfo
geschrieben am 11:52 11-09-2006 von walter |
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Gesundheitstag am 04. Oktober 2006 Am Mittwoch, 4. Oktober 2006 findet durch eine Initiative deiner Betriebsräte und der GdE, im Gesundheits- und Betreuungszentrum (GBZ) Villach der Versicherung für Eisenbahnen und Bergbau Tel.: (04242) 284 73-40444 Bahnhofplatz 1, 9500 Villach von 8:00 – 16:00 Uhr ein Gesundheitstag statt. Wir würden uns freuen Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Die neuesten Beratungsleistungen und Analysegeräte des GBZ Villach stehen Ihnen an diesem Tag kostenfrei zur Verfügung. Programm: Bioimpedanzanalyse (Körpergewebsbestimmung) Blutzucker- und Cholesterinbestimmung Ernährungsberatung Blutdruckmessung und medizinische Beratung Raucherberatung mit CO Messung und Fagerströmtest Zahnstatuserhebung mittels Zahnvideo-Kamera Wirbelsäulenscreening Biofeedback, Stresstest bzw. EKG Frei nach dem Motto: „Carpe diem – nützen SIE diesen Tag“ freuen wir uns auf Ihren Besuch ! Ihre VAEB Zusatzinfo! Werte Kollegen! Wer ein Angebot vom Gesundheitstag nützen will, hat die Möglichkeit einen persönlichen, zeitlichen Termin zu vereinbaren. Dieser Termin kann mit Fr. Fink (GBZ Villach) abgesprochen werden. Basa: 890 / 40444 Posteinwahl 04242 / 28473 e-mail sonja.fink@vaeb.at Dieser Gesundheitstag kam durch eine Initiative deiner Betriebsräte und der Gewerkschaft der Eisenbahner zustande. Mit freundlichen Grüssen Walter Zwickler
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GdE für Ausweitung der Lkw-Maut
geschrieben am 17:45 06-09-2006 von reini |
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"Zwischen Straße, Schiene und Flugverkehr muss endlich ... ...ein fairer Wettbewerb stattfinden", fordert die Eisenbahner-Gewerkschaft (GdE). Um Kostenwahrheit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen und die Infrastruktur auszubauen, sei eine Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen erforderlich, so GdE-Chef Wilhelm Haberzettl vor Journalisten. "Zwischen Straße, Schiene und Flugverkehr muss endlich ein fairer Wettbewerb stattfinden", fordert die Eisenbahner-Gewerkschaft (GdE). Um Kostenwahrheit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen und die Infrastruktur auszubauen, sei eine Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen erforderlich, so GdE-Chef Wilhelm Haberzettl vor Journalisten. Die Mehreinnahmen sollten zweckgebunden für den Infrastrukturausbau verwendet werden. Zustimmung zum GdE-Vorschlag kommt von der Arbeiterkammer (AK). Die Mehreinnahmen sollten in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur - insbesondere im ländlichen Raum - fließen. APA Datum: 05.09.2006
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FIT & SICHER
geschrieben am 8:52 05-09-2006 von walter |
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Diese Aktion ist eine Reaktion auf eine Studie, über die Auswirkungen der Schichtenfolge auf das Leben der Tfzf. Dieses Forderungspaket wurde bundesweit, von allen BR-Vorsitzenden der Fahrbetriebe in der Traktions-Gmbh „Einstimmig“ beschlossen. Es umfasst folgende Punkte: · Mindestens zwei volle Kalendertage pro Woche frei · Mindestens ein freies Wochenende im Monat (Sa + So) · Mindestens acht Stunden bezahlte Arbeitszeit pro Dienstschicht · Keine Auswärtige Ruhezeit mit überwiegenden Teil in der Zeit von 06-22 Uhr · Kein Dienstbeginn zwischen 23.00 und 03.00 Uhr Ich bin mir bewusst, dass einige dieser Punkte bei uns schon erfüllt sind. Es handelt sich aber um eine bundesweite Aktion und es gibt viele STP, wo noch keiner dieser Punkte umgesetzt ist. Weitere genaue Infos zur Aktion FIT & SICHER Warum diese Aktion? Das VAI (Verkehrs-Arbeitsinspektorat) hat vor einigen Wochen das AMZ (Arbeits-medizinisches - Zentrum – Mödling) beauftragt, die Auswirkungen des Schichtdienstes auf das Leben der Tfzf. zu untersuchen. In einem Wiener Stützpunkt wurden 9 Tfzf über einen längeren Zeitraum begleitet und zu ihrer Situation befragt und ärztlich untersucht. Das Ergebnis war erschütternd. Laut der Studie ist es schwer oder nahezu unmöglich, die „normalen“ sozialen Kontakte im privaten Umfeld aufrecht zu erhalten. Der Arbeitsablauf sorgt auch für erhebliche Schwierigkeiten im familiären Zusammenleben. Weiters verringern sich durch diese Schichtenfolge die Anzahl der normalen Schlafperioden, was zur Folge hat, dass die Anfälligkeit für Krankheiten zunimmt. Die Reaktion des Betriebsrates: In einem Schreiben (liegt bei) wurden bundesweit die Bereichsleiter des Fahrbetriebes aufgefordert, der Verpflichtung des Arbeitgebers nachzukommen. Dazu gehört, dass umgehend Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, Erhöhung der Arbeitssicherheit und zur Vermeidung der Beeinträchtigung der Gesundheit zu treffen sind. Dieses Schreiben wurde auch dem Geschäftsführer der TR GmbH DI Herwig Wiltberger, dem Geschäftsfeldleiter des Fahrbetriebes Ing. Peter Pförtner, dem Leiter der Produktion Ing. Martin Figerl und der Sicherheitsfachkraft Ing. Gottbart Häusler zur Kenntnis gebracht. Auch das VAI hat in einem Schreiben dem Geschäftsführer DI Wiltberger aufgefordert die Erkenntnisse der Studie, in die Dienstplangestaltung einfliesen zu lassen. Wie geht es weiter? Für den nächsten Durchrechnungszeitraum (Beginn 09. Oktober 2006) werden wir versuchen die Dienstschichten und die Schichtenfolge nach den geforderten Kriterien zu gestalten. Dies wird nicht einfach sein, denn die Unternehmensleitung ist nur auf eine wirtschaftliche Betriebsführung eingestellt. Der Arbeitgeber hat jedoch eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern und hat dafür zu sorgen, dass die Arbeitsbedingungen so zu gestalten sind, dass keine langfristigen, gesundheitlichen Beeinträchtigungen entstehen. Was kann passieren? Wenn es keine Einigung bei den Dienstschichten und Schichtfolgen gibt, werden wir mit unseren Vorschlägen zum Schiedsgericht gehen. Dieses Schiedsgericht wird entscheiden, welche Dienstschichten bzw. Schichtenfolgen gefahren werden. Die Entscheidung des Schiedsgerichtes ist zu akzeptieren und es ist von keiner Seite ein Einspruch möglich. Das bedeutet, dass es auch keine zweite Verhandlungsinstanz gibt. Wir brauchen deine Unterstützung! Wenn der Fall eintritt, und das scheint ziemlich sicher zu sein, dass wir uns an das Schiedsgericht wenden müssen, brauchen wir deine Unterstützung. Entscheidungen des Schiedsgerichtes dauern nämlich einige Monate. In der Zwischenzeit muss aber der Betrieb weiterlaufen, und das Unternehmen hat daher das Recht, die Dienstschichten und die Schichtenfolgen, einseitig anzuordnen. Für die Planfahrer geht der Planstatus mit der Verständigungsfrist von 14 Tagen, aber nicht verloren. Auch für die Ablöser bleibt die Verständigungsfrist von 3 Tagen aufrecht. Fraglich ist jedoch, ob die Unternehmensleitung die Schichtenfolge für den ganzen Durchrechnungszeitraum bekannt gibt. Dies könnte vorübergehend (bis zur Entscheidung des Schiedsgerichtes) die Freizeitplanung einschränken. Es wird sich lohnen! Wir sind aber überzeugt, dass sich dieser Weg, den wir gemeinsam beschreiten müssen, mit Sicherheit lohnen wird, weil sich damit die Qualität der Arbeitsabläufe entscheidend verbessern wird. Mit freundlichen Grüssen Euer Betriebsratsvorsitzender Walter Zwickler
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A1 Member Aktion
geschrieben am 7:26 02-09-2006 von reini |
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Seitens der Gewerkschaft der Eisenbahner wurde bewirkt, dass die A1 Member Aktion bis 30. Juni 2007 verlängert wird. Seitens der Gewerkschaft der Eisenbahner wurde bewirkt, dass die A1 Member Aktion bis 30. Juni 2007 verlängert wird. -50 % Grundgebühr für GdE Mitglieder Die Gewerkschaft der Eisenbahner bietet wieder allen Mitgliedern eine Tarifaktion für A1-Mobiltelefone der mobilkom austria AG & Co KG an. A1 MEMBER START UNLIMITED A1 MEMBER BUSINESS UNLIMITED Jetzt kein Aktivierungsentgelt bei Neuanmeldung! Kostenloser Tarifwechsel! Kein Entgelt bei Übertragung von Telekommunikationsdiensten! Alle Mitglieder, die bereits A1-Kunde in einem anderen mobilkom-Tarifmodell sind oder eine Erstanmeldung in einem mobilkom-Tarif planen, können im Rahmen dieser Aktion die Sonderkonditionen in Anspruch nehmen. Mit A1 MEMBER UNLIMITED erspart man sich nicht nur 50% Grundentgelt, sondern man kann mit den A1 UNLIMITED Optionen seinen Tarif auch optimal an persönliche Bedürfnisse anpassen. UNLIMITED Optionen anmeldbar bis 30.06.2007. Die Mindestvertragsdauer beträgt 24 Monate! Mit den neuen A1 MEMBER UNLIMITED Tarifen kann jedes Mitglied bis zu 4 Handys an- bzw. ummelden. Somit können auch Familie und Freunde billiger telefonieren. Die organisatorische Abwicklung erfolgt durch die GdE Regions-, Landessekretariate und Ortsgruppen, wo auch Informationen und Formulare aufliegen. Auf den ausgefüllten Formularen bestätigen die GdE Regions-, Landessekretariate bzw. Ortsgruppen im Feld "Vom Unternehmen/Personalvertreter/Betriebsrat auszufüllen" die Mitgliedschaft (Stempel und Unterschrift). Anschließend Weiterleitung der Formulare an mobilkom austria AG & Co KG Obere Donaustraße 29 1020 Wien oder per Fax an 0800 664 601. Auskunft unter der kostenlosen A1 Serviceline 0800 664 664 oder auf www.a1.netA1 Unlimited -50% Grundgebühr
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ÖGB Info
geschrieben am 11:27 01-09-2006 von reini |
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ÖGB wird Fritz Verzetnitsch auf Schadenersatz klagen Wien (OTS) - Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) wird demnächst eine Schadenersatzklage gegen seinen ehemaligen Präsidenten Fritz Verzetnitsch einbringen. Das kündigt Wilhelm Haberzettl, Vorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter im ÖGB, in einem Interview mit dem am Freitag erscheinenden Wirtschaftsmagazin FORMAT an. Verzetnitsch habe bei der seinerzeitigen Verpfändung des ÖGB-Vermögens (inklusive Streikfonds) eindeutig die ÖGB-Vereinsstatuten verletzt. Haberzettl gegenüber FORMAT: "Die Statutenverletzung ist kein strafrechtlicher Tatbestand, daher wird das Präsidium zivilrechtlich gegen Verzetnitsch vorgehen müssen. "
Dem ÖGB sei durch die Bawag-Karibik-Affäre mehr als zwei Milliarden Euro Vermögensschaden und ein veritabler Imageschaden entstanden. Dafür soll Verzetnitsch nun zur Kasse gebeten werden. Zur Höhe der geforderten Wiedergutmachung hält Haberzettl fest: "Angesichts der Dimensionen hat jede Summe automatisch symbolischen Charakter. Unsere Schadenersatzforderungen werden Verzetnitsch aber spürbar treffen. " Auch eine Klage bis auf das Existenzminimum schließt er nicht aus: "Vielleicht. Ich weiss es noch nicht. Diese Entscheidung muss das Präsidium treffen." Entsprechende Beschlüsse werden laut FORMAT in den nächsten Wochen gefasst. Haberzettl: "Es muss bald etwas passieren, sonst wirken wir unglaubwürdig auf unsere Mitglieder. "
Auch zur kolportierten ÖGB-Insolvenz findet der Spitzengewerkschafter klare Worte. "Ich bin über die finanzielle Situation des ÖGB nicht begeistert", sagt Haberzettl gegenüber FORMAT: "Die bilanztechnische Gefahr der Insolvenz bleibt uns. Da soll man nichts schönreden. Ich sehe aber noch lange nicht das kolportierte Ende kommen. "
Rückfragehinweis:
Format Wirtschaft
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TOP-INFO vom 29. August 2006
geschrieben am 19:52 30-08-2006 von reini |
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Betrifft: ORF-Sommergespräch Betrifft: ORF-Sommergespräch Gusenbauer: Der Wohlstand muss gerecht verteilt werden SPÖ-Parteivorsitzender Alfred Gusenbauer stellte im ORF-Sommergespräch mit Gabi Waldner die SPÖ-Vorstellungen zur Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen, zu fairen Steuern und zur gerechten Finanzierung des Krankenversicherungssystems in den Vordergrund. Die Entlastung im Umfang von drei Milliarden Euro könne durch entsprechende Maßnahmen gegenfinanziert werden. "Und Gegenfinanzierung heißt eben keine Schulden machen", betonte Gusenbauer. Zur Finanzierung erklärte Gusenbauer, dass dieses Geld erwirtschaftet werden muss, aber auch Veränderungen nötig seien. So sollen Unternehmen, die im Ausland investieren, nicht vom Steuerzahler subventioniert werden, denn das verstehe niemand. Gusenbauer kritisiert es weiters als ungerecht, dass Gewinne fiskalisch bevorzugt behandelt werden. Faktum sei: "Die Gewinne sind enorm gestiegen, aber die, die das von ihrem Steuergeld finanzieren müssen, haben Löhne von 1995." Denn aufgrund der kalten Progression sei die Kaufkraft der Löhne und Gehälter auf dem Niveau von vor zehn Jahren. "Hier geht es um faire und unfaire Steuern." Daher solle die Besteuerung von Gewinnen "auf ehrliche 25 Prozent angehoben werden". Auf einen exakten Zeitplan, bis wann welche steuerliche Entlastung durchgeführt werde, sollte sich der SPÖ-Vorsitzende nicht einlassen – das sei unseriös. "Denn zuerst muss einmal Kassesturz gemacht werden – oder wissen Sie, welchen Budgetzustand der Finanzminister hinterlässt?", so Gusenbauer. Regierung hat Kranke bestraft Diese Regierung habe Kranke bestraft und die Selbstbehalte erhöht, was dazu geführt habe, dass viele Menschen Angst vor der Zwei-Klassen-Medizin haben. "Mir ist lieber, dass jemand, der 10.000 Euro im Monat verdient, höhere Sozialversicherungsbeiträge bezahlt, als dass eine Pensionistin mit 750 Euro im Monat keine Medikamente mehr bezahlen kann", so Gusenbauer zur Notwendigkeit des Schließens der Solidaritätslücke im Krankenversicherungssystem. Denn: "Jemand, der 10.000 Euro im Jahr verdient, bezahlt denselben Beitrag, wie jemand, der 35.000 Euro verdient. Das ist nicht gerecht." Daher soll die Höchstbemessungsgrundlage moderat angehoben werden. Lastenausgleich zwischen Betrieben, die Lehrlinge ausbilden und jenen, die nicht ausbilden Gusenbauer erläuterte das Modell des Lehrlingsstiftungsfonds. Konkret soll es damit zu einem Lastenausgleich zwischen den Betreiben, die Lehrlinge ausbilden und den Betreiben, die nicht ausbilden kommen. Ein solches Modell werde bereits in Vorarlberg höchst erfolgreich durchgeführt. Weiters sollen durch Lehrlingsstiftungen, die von der Regierung abgeschafft wurden, Lehrwerkstätten angeboten werden. Als die drei wichtigsten Punkte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit nannte Gusenbauer Ausbildung und Weiterbildung, öffentliche Investitionen sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung. Wesentlich sei es, Maßnahmen in die Ankurbelung der Wirtschaft zu setzen. Hier habe sogar der Wifo-Leiter darauf hingewiesen, dass die Regierung nicht die geeigneten Maßnahmen setze. BAWAG – Einige Leute haben Milliarden Euro verspielt Bezüglich der BAWAG-Krise erklärte Gusenbauer, dass hier "einige Leute Milliarden verspielt und verjuxt haben". Die finanzielle Forderung des ehemaligen Gewerkschaftspräsidenten Verzetnitsch jedenfalls könne kein Gewerkschaftsmitglied verstehen, ist Gusenbauer überzeugt. Klar sei aber, dass eine schwierige Situation – und die BAWAG-Krise sei eine ganz außerordentlich schwierige Situation – nach außerordentlichen Maßnahmen verlange. Daher sei es zu der glasklaren Entscheidung zwischen der SPÖ und den sozialdemokratischen Gewerkschaftern gekommen, dass die Gewerkschaftsspitze nicht mehr dem Nationalrat angehören solle, denn die derzeitige schwierige Situation der Gewerkschaft beanspruche die ganze Kraft. Den Vorsitzenden der Eisenbahnergewerkschaft Willi Haberzettel könnte sich Gusenbauer allerdings gut im Nationalrat vorstellen – dieser hatte angekündigt, nicht mehr in der dann fusionierten Transportgewerkschaft tätig sein zu wollen.
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Kuppeln
geschrieben am 11:29 03-09-2006 von reini |
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Werte Kollegen! Ab 10. Dezember 2006 sollen in Villach Süd alle einfahrenden Züge durch den Tfzf. abgekuppelt werden. Dazu unsere klare Vorgangweise! Gekuppelt wird in Villach Süd nur unter Einhaltung aller Arbeitnehmerschutzbestimmungen! Wenn die von uns geforderten Bestimmungen nicht eingehalten werden, wird kein Kuppelvorgang durchgeführt. Sollten diese Forderungen nicht erfüllt sein, werden wir Betriebsräte selbstverständlich, persönlich bei jeden einfahrenden Zug anwesend sein, um euch bestmöglichst zu unterstützen. Mit freundlichen Grüßen Zwickler Walter
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