VIDA
geschrieben am 21:04 25-04-2012 von reini |
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SPÖ-Kärnten: FPK-Dörfler liefert unseriösen Auftritt vor der Presse
In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖBB-Generaldirektor Kern schließt sich Landeshauptmann Dörfler der SPÖ-Meinung bezüglich der Finanzierung der ÖBB-Infrastrukturprojekte an. Wenige Tage zuvor stimmen sämtliche seiner Parteikollegen im Nationalrat gegen eine finanzielle Absicherung. „In der FPK weiß die linke Hand nicht, was die rechte tut“, kommentiert SPÖ-NRAbg. Hermann Lipitsch den unseriösen Auftritt Dörflers. Lipitsch fordert Dörfler zur Ehrlichkeit auf.
Für große Verwunderung bei der SPÖ sorgte Anfang der Woche der Auftritt Dörflers bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖBB-Generaldirektor Christian Kern zur Bedeutung der Koralmbahn und des Semmeringbasistunnels. Vor wenigen Tagen fand exakt zu diesem Thema eine namentliche Abstimmung im Parlament statt. Alle Abgeordneten der Freiheitlichen in Kärnten (FPK) stimmten ausnahmslos gegen diese Projekte. „Vier Tage später setzt sich der Kärntner Landeshauptmann vor die Presse und spricht von der großen europäischen Bedeutung der geplanten Infrastrukturprojekte im Bahnbereich“, zeigt sich Lipitsch verwundert. „Es ist schön, dass sich der Landeshauptmann der Meinung der SPÖ zu diesem Thema anschließt. Noch schöner wäre es jedoch, wenn er so er soviel Ehrlichkeit besäße, dass er den Kärntnern und Kärntnerinnen auch sagt, wie seine Partei zu diesen Projekten steht“, meint Lipitsch. „Ansonsten ist das ein ganz schön unseriöser und geschmackloser Auftritt, den sich unser Landeshauptmann da geleistet hat“, so Lipitsch.
Die SPÖ haben im Nationalrat stets damit argumentiert, dass durch eine Finanzierung der ÖBB-Infrastrukturprojekte wie dem Ausbau der Südbahn, dem Koralmtunnel und der Einbettung in den baltisch-adriatischen Korridor mindestens 48.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Aber selbst dieses Argument konnte die FPK nicht überzeugen, sonst hätten sie im Parlament nicht einstimmig gegen die Finanzierung gestimmt“, erklärt Lipitsch. „Dann kann es doch nicht sein, dass sich der Landeshauptmann jetzt vor die Kamera setzt und die Kärntner Bevölkerung derartig hinters Licht führt“, zeigt sich Lipitsch fassungslos. „Es ist an der Zeit, dass Landeshauptmann Dörfler gegenüber der Bevölkerung einmal ehrlich wird“, so Lipitsch abschließend
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at.- Fbg
geschrieben am 17:19 21-04-2012 von Roman Kobald |
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Info zum Thema a.t. Fahrbegünstigung:
Ab 2. Mai 2012 erfolgt die Buchung von
Steuertickets in dem neuen System „ticket4all“. Durch den Systemumstieg auf „ticket4all“ gibt es einige Veränderung bei der
Buchung von Steuertickets:
· Zusatzleistungen wie Platz- oder Zulassungskarten können bei der Ticketbuchung
gleich mitbestellt werden. Die Abrechnung der Zusatzleistungen erfolgt nicht über
die Lohn- bzw. Pensionsabrechnung sondern über die Kreditkarte.
· Die Eingabemasken erscheinen in einem neuen Layout.
· Im neuen System ist das Passwort frei wählbar (innerhalb der Passwortregeln).
· Ein Abmelden (Ausloggen) aus dem System ist künftig möglich.
· Für jeden/e Benutzer/in muss eine „persönliche“ Mailadresse hinterlegt sein (eine
Mailadresse kann nur einem/r Benutzer/in zugeordnet sein).
Wichtig ist beim erstmaligen Einloggen nach dem 2. Mai 2012, dass eine E-Mail-
Adresse angegeben werden muss. Nach Eingabe dieser Adresse wird vom System ein
Mail genau an diese Adresse gesendet. Dieses Mail ist zu bestätigen. So wird
überprüft, ob die eingegebene Adresse korrekt ist. Erst danach ist ein Einloggen bzw.
die Buchung eines Steuerticket möglich.
Jene Kolleginnen und Kollegen, die noch keine Mailadresse haben, sollten sich
daher – schon jetzt eine Mailadresse anlegen. Eine Möglichkeit dazu bietet die
Gewerkschaft vida auf ihrer Website www.vida.at für Mitglieder an (weitere Infos dazu
in der „Login-Hilfe“ über dem Anmeldungsbereich auf der vida-Homepage im Internet)
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Mietenexplosion
geschrieben am 19:18 17-04-2012 von Roman Kobald |
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SPÖ-Kärnten warnt vor Mietenexplosion in gemeinnützigen Wohnungen SPÖ-Kärnten warnt vor Mietenexplosion in gemeinnützigen Wohnungen
Kaiser und Goach präsentieren einen Forderungskatalog, um Wohnen in Kärnten wieder finanzierbar zu machen. Der Rechnungsabschluss 2011 ist ein Fiasko.
„Was für die MieterInnen von Buwog-Wohnungen in Kärnten Realität ist, nämlich die Steigerung der Mieten um bis zu 40 Prozent, droht auch den rund 60.000 Kärntnerinnen und Kärntner die eine gemeinnützige Wohnung haben. Zumindest aber tausenden Leuten, die in Häusern leben, die auf dem Wohnbaugesetz aus dem Jahre 1992 basieren“, warnen SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser und der Vorsitzende des SPÖ-Forums „Arbeit, Wirtschaft und Soziales“ AK-Präsident Günther Goach nach der heutigen Sitzung. Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass der Ausgangspunkt dieser Geschichte die Privatisierung der Buwog-Wohnungen unter der schwarz-blauen Bundesregierung war, bei der die Herrn Grasser und Maischberger die Fäden gezogen haben dürften. Für die Mieter von Buwog-Wohnungen in Villach ist es ein schwerer Schlag. Je nach Größe der Wohnung müssen sie monatlich bis zu 250 Euro mehr zahlen. „Bei dem aktuellen Beispiel in der Draustadt erhöht sich die Miete für eine 85 Quadratmeter große Wohnung von 601 auf 832 Euro. Im Jahr entstehen Mehrkosten in Höhe von eineinhalb durchschnittlichen Monatslöhnen“, so Goach.
Dabei könnten die Mieterhöhungen abgefedert werden. Die mittlerweile privatisierte Buwog (Bauen und Wohnen GmbH) müsste dazu aber beim Land um eine Erstreckung der Kredite ansuchen. Eine entsprechende Verordnung aus dem Jahr 2007 besagt, dass die Laufzeit verlängert werden kann und die Erhöhung der Mieten damit moderater ausfällt. Laut Goach liege aber die Vermutung nahe, dass die Buwog dies gar nicht will. Er glaubt, dass die Gesellschaft Gewinnmaximierung, sprich den Verkauf der Wohnungen zum Ziel hat und die Mieter mit der Erhöhung loswerden will.
„Was die Sache verschärft, ist der Umstand, dass Ex-LH Haider und nun auch FPK-Sozialreferent Ragger Wohnbaudarlehn verscherbelt haben. Nun will Ragger die Verantwortung für die drohenden Mietensprünge, wie schon Haider es getan hat, den Wohnbaugenossenschaften zuschreiben. Raggers Ankündigung, just jetzt an einer Entlastung zu arbeiten, ist sinngemäß so, als wenn sich der Brandstifter zum Löschmeister macht“, kritisiert Goach.
„Um die Kärntner MieterInnen zu entlasten, darf in Zukunft das öffentliche Geld nicht in nur in den Neubau, sondern muss auch in die Mietenförderung fließen. In einem Dringlichkeitsantrag in der Landtagssitzung am Donnerstag fordern wir die Erstreckung der Rückzahlung, um die drohenden Mietenerhöhungen abzufedern. Maximal 1/3 des Einkommens dürfen für Mieten aufgewendet werden“, fordert Kaiser. Die SPÖ-Kärnten fordert des Weiteren die Zweckwidmung der Wohnbauförderungsmittel vom Bund.
Zudem erinnert Kaiser, dass trotz des Verkaufs von Wohnbaudarlehn, durch die FPK/ÖVP-Koalition in Kärnten, bei dem 79 Millionen Euro erlöst wurden, der Rechnungsabschluss 2011 einen Abgang von 129 Millionen Euro aufweist. „Und das trotz des sozialen Kahlschlags im Land, was natürlich zu Lasten der wenig verdienenden Menschen geht“, so Kaiser. Kärnten ist trotz der hohen Neuverschuldung ein Land er Superlative: mit der höchsten pro Kopfverschuldung, dem höchsten Schuldenstand, der höchsten Arbeitslosenquote und als letzter bei der Kaufkraft. „Der ursprünglich von FPK-Dobernig bewusst viel höher angesetzte Abgang für 2011 kam nach dem Nachtragsvoranschlag lediglich durch einen geringen Einsparungsanteil zustande. So wurden Lehrer eingespart, Kreditsperren im Ermessenbereich und Mehreinnahmen vom Bund, auf die die SPÖ immer hingewiesen hat, sind weitere Bereiche. „Um ein Beispiel aus dem Bereich des Fußballsports zu bringen: Dobernig hat für seinen Fußballklub FC FPK/ÖVP eine Niederlage von 23 zu null angekündigt und rühmt sich jetzt lediglich mit 13 zu null verloren zu haben. Das Ganze ist und bleibt immer ein Fiasko ebenso wie der Rechnungsabschluss“, so Kaiser
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Leserbrief in der KTZ
geschrieben am 19:51 07-03-2012 von Roman Kobald |
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Dörflers verspäteter Faschingsscherz!
Dörflers Meinung zu den
Kammern wie auch Gewerkschaften und Sportverbände zeugt
vom Demokratieverständnis dieser ganzen FPK / FPÖ / BZÖ Parteien
oder wie sie auch immer heißen mögen.
O-Ton Dörfler in einem Regionalmedium Kärntens (Gratiszeitung).
„Die Zwangsmitgliedschaft
muss endlich aufhören
die Beiträge gehören um ein
Drittel gekürzt. Das allein würde
300 Millionen Euro bringen,
die man vernünftiger einsetzen
kann, zum Beispiel mit je 100
Millionen Euro für Alternativenergie,
Bildung, Forschung
und Entwicklung.
Die Bevölkerung hat für das, was hier
getrieben wird, null Verständnis.“
Dazu:
1.) Wer ist die Bevölkerung von der er immer so gerne spricht?
2.)Wenn die sogenannte Zwangsmitgliedschaft abgeschafft wäre hätte
er noch immer keine 300 Mil. €uro die er zu seinen und seinesgleichen Gutdünken
verteilen könnte (wer würde ihnen dieses Geld geben), oder müsste dann jeder
Kärntner dieser Partei zwangsbeitreten?
3.)Weiteres würden nur mehr jene Personen, Vereine usw. Förderungswürdig
die den gerade Regierenden zu Gesicht stehen.
Na dann gute Nacht schönes Kärnten!
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Gewerkschaft vida:
geschrieben am 9:12 26-02-2012 von reini |
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ÖBB-Lehrlinge könnten bald auf der Straße stehen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Winkler warnt vor „spanischen Verhältnissen“ in punkto Jugendarbeitslosigkeit“ - Anhebung des Pensionsantrittsalters und Sparpaket dürfen nicht zulasten der Jugend gehen
Wien (vida/ÖGB) - In den nächsten Tagen werden 312 ÖBB-Lehrlinge und 22 so genannte „AMS-Lehrlinge“ (d.h., die ÖBB stellen Ausbildungsplätze für das Auffangnetz des AMS zur Verfügung) in technischen Lehrberufen ihre Lehrabschlussprüfung bei den ÖBB ablegen. „Die Zukunft dieser sehr gut ausgebildeten jungen Menschen ist derzeit aber weitestgehend ungewiss. Bis jetzt gibt es nämlich noch keine konkreten Zusagen, wie viele von ihnen zukünftig im ÖBB-Konzern arbeiten können“, schlägt der stellvertretende ÖBB- Konzernbetriebsratsvorsitzende und Vorsitzende der Sektion Verkehr in der Gewerkschaft vida, Gottfried Winkler, Alarm. „Im schlimmsten Fall würden alle Lehrlinge nach dem Auslaufen der vom Gesetz vorgeschriebenen dreimonatigen Behaltefrist ohne Job und somit ohne Zukunft auf der Straße stehen“, warnt der Gewerkschafter.
In den Jahren davor seien rund 60 Prozent der Lehrlinge von den ÖBB in den Konzern übernommen worden. „Wir verlangen, dass der überwiegende Teil der Lehrlinge auch heuer wieder als Personalreserve ins Unternehmen übernommen werden muss“, fordert Winkler. „Es handelt sich bei den Lehrabsolventen um hoch qualifizierte Fachkräfte, die in eisenbahnspezifischen Berufen in staatlich mehrfach ausgezeichneten Lehrwerkstätten ausgebildet wurden. Das Know-how dieser jungen Menschen wird in Zukunft im Konzern dringend gebraucht, wenn man die technisch hohen Standards, die Sicherheit und die Qualität der Dienstleistungen der Bahn nicht aufs Spiel setzen will“, betont der vida-Sektionsvorsitzende.
Die hohe Qualifikation der bei den ÖBB ausgebildeten Lehrlinge werde aber nicht nur durch mehrfache Auszeichnungen und Preisen, welche die ÖBB-Lehrlinge regelmäßig bei Wettbewerben errungen haben, belegt: „Von den 182 ÖBB-Lehrlingen, die bereits heuer die Lehrabschlussprüfung erfolgreich absolvierten, haben mehr als ein Drittel (64) die Prüfung mit ausgezeichnetem Erfolg und weitere 55 mit gutem Erfolg abgeschlossen“, freut sich Winkler.
Winkler unterstreicht weiter, dass die Anhebung des Pensionsantrittsalters nicht zulasten der Jugend gehen dürfe: Auch das AMS habe bereits davor gewarnt. Ein Sparpaket dürfe nicht dazu führen, dass den Unternehmen in Zukunft benötigte Fachkräfte als Personalvorsorge abhanden kommen. „Wir müssen deshalb weiterhin alles unternehmen, damit so viele junge Menschen wie möglich nach ihrer Ausbildung auch bei den ÖBB einen Arbeitsplatz bekommen. Bei der Jugendbeschäftigung darf kein Risiko eingegangen werden, damit in Österreich nicht eines Tages spanischen Verhältnisse mit einer Jugendarbeitslosigkeit jenseits der 20-Prozentmarke Einzug halten“, so Winkler.
Es sei höchst erfreulich, dass es ein Bekenntnis zur Fortsetzung einer umfassenden Lehrausbildung bei den ÖBB gebe: „Ich appelliere aber auch an alle für die Lehrausbildung Verantwortlichen, jungen Menschen die Chancen auf eine berufliche Zukunft im Unternehmen nicht zu verbauen. Damit würde auch ein Beitrag gegen den weiteren Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit geleistet“, bekräftigte Winkler.
Rückfragen:
Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Hansjörg Miethling
Tel.: 01 53444 79 261
Mobil: 0664/61 45 733
Internet: www.vida.at
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ÖGB-VIDA Eisschützenturnier 2012
geschrieben am 17:48 05-01-2012 von Roman Kobald |
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Termin: 04. Feber 2012 um 08´00 Uhr,
Austragungsort:
ESV – Sportzentrum St.Veit/Glan.
Nennungen: Bei den Kollegen Wutte Karl,Tel.0664 321 2273
oder PEL , Basa 8936 399./
Nenngeld: € 40,00 pro Moarschaft (beinhaltet ein Essen, ein Getränk und Bahngeld pro Teilnehmer./
Siegerehrung: Anschließend in der Sportkantine./
Haftung: Für Unfälle aller Art übernimmt der Veranstalter keinerlei Haftung./
Für die Region St.Veit/Glan - Feldkirchen:
Pacher Arnold ( Regionsvorsitzender ) Wutte Karl ( Organisator)
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Mittagsjournal, 22.12.2011
geschrieben am 19:04 22-12-2011 von reini |
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ÖBB-Betriebsratschef Roman Hebenstreit im Gespräch mit Ellen Lemberger . .Link.
http://oe1.orf.at/artikel/293694
ÖBB-Frühpension: Betriebsrat hat Forderungen
Arbeitsbedingungen verbessern
ÖBB-Mitarbeiter sollen ab nächstem Jahr nicht mehr in Frühpension geschickt werden, hat Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) angekündigt. ÖBB-Betriebsratschef Roman Hebenstreit sieht darin nichts Schlechtes, die Mitarbeiter hätten nämlich zum Teil hohe Abschläge hinnehmen müssen. Er fordert aber bessere Arbeitsbedingungen für ältere Mitarbeiter.
ÖBB-Betriebsratschef Roman Hebenstreit im Gespräch mit Ellen Lemberger
"Arbeit bis 65 ermöglichen"
Derzeit werde das "Auslaufmodell" umgesetzt, das vor einigen Jahren "unter schwarzer Führung" gesetzlich beschlossen worden sei, sagt der ÖBB-Betriebsrat. Wenn dieses Modell jetzt restriktiver angewandt werde, müsse man sich "umgehend damit beschäftigen, wie man den Menschen die Arbeit bis ins hohe Alter ermöglicht". Man könne nicht "bis 65 zwischen den Gleisen herumspringen", so Hebenstreit. Da seien das Unternehmen und auch die Politik gefordert. Bei ÖBB-Chef Kern habe er jedenfalls Verständnis für seine Forderungen gefunden, so Hebenstreit.
Kritik an "unehrlicher" Pensionsdebatte
Was die Eisenbahner stört, so Hebenstreit: "dass sie für ein anderes Pensionssystem mit anderen Pensionsrechten massiv Beiträge geleistet haben, dass in ihren Pensionsvertrag per Gesetz mehrfach eingegriffen wurde." Und er ÖBB-Betriebsrat kritisiert es als "zutiefst unehrlich", zu predigen, dass das Pensionsantrittsalter gehoben werden muss und dabei mit Strafen und Abschlägen für Arbeitnehmer agiert werde. Es sei auch ein Irrglaube, dass man mit Eingriffen in das Eisenbahnerdienstrecht das Budget sanieren könnte. "Das ist Humbug", sagt Hebenstreit.
Hebenstreit hat erst vor rund zwei Wochen die Nachfolge des bekannt streitbaren ÖBB-Betriebsratschefs Wilhelm Haberzettl angetreten.
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ÖBB - Frühpensionen
geschrieben am 12:29 21-12-2011 von Roman Kobald |
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MEDIENINFORMATION
ÖGB Lipitsch: Streichung der ÖBB-Frühpensionierungen führt zu Ungerechtigkeiten bei Pensionsbeiträgen
Utl: Der ÖGB-Landesvorsitzende Hermann Lipitsch kritisiert die Wortwahl und Darstellung der Verkehrsministerin Doris Bures bei der Streichung der ÖBB-Frühpensionierungen und deckt auf, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
„Wenn alle Frühpensionierungen mit 2012 gestoppt werden, dann ist auch im Bereich der Pensionsbeiträge und Pensionssicherungsbeiträge der betroffenen ÖBB-Bediensteten Handlungsbedarf bitter notwendig“, reagiert der ÖGB-Landesvorsitzende Hermann Lipitsch auf die jüngsten Pläne der Verkehrsministerin Doris Bures. Geht es nach ihr, sollen ab 2012 alle Frühpensionierungen bei der Bahn gestoppt werden. Einzige Ausnahme stellen invaliditätsbedingte Versetzungen in den Ruhestand dar.
„Die ÖBB hat in der Vergangenheit aus Sparmaßnahmen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nahe gelegt, sich in Pension zu begeben. Ein Vorschlag, dem viele aus Mangel an Alternativen gefolgt sind, gerade weil ihnen vermittelt wurde, dass sie nicht gebraucht werden“, erklärt Lipitsch die Frühpensionierungen der letzten Jahre. Mit Ihrer Pensionierung haben diese Menschen massive Einschnitte in der Höhe der Pensionen hinnehmen müssen da neben der geringeren Bemessungsgrundlage zur Pensionsberechnung auch 15% an Abschlägen schlagend wurden.
„Hier ist in Wahrheit das Unternehmen gefordert. Die ÖBB dürfen ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr länger als Kostenfaktor sehen, sondern endlich wieder als das, was sie sind: wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Know How und dem Willen sich einzubringen.“, betont Lipitsch. Er zeigt aber auch auf, dass bei einer Streichung der Frühpensionierungen ab 2012 auch Kurskorrekturen im Pensionssystem vorgenommen werden müssten.
„Es kann nicht sein, dass ÖBB-Bedienstete 50% mehr Pensionsbeiträge und 50% höhere Pensionssicherungsbeiträge zahlen und dann zu allgemeinen Bedingungen in Pension gehen sollen“, erklärt Lipitsch und fordert: „Wenn bei den Eisenbahnern auf Gleichstellung gesetzt wird, dann bitte auch auf allen Ebenen!“
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ÖBB - FRÜHPENSION
geschrieben am 9:03 21-12-2011 von Roman Kobald |
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ÖBB: Frühpensionsdebatte
Gewerkschaft vida fordert altersgerechte Arbeitsplätze. Laut Verkehrsministerin Bures wird es ab 2012 keine Frühpensionierungen bei den ÖBB mehr geben.
Allein in den letzten zehn Jahren wurden rund 8000 ÖBB-Mitarbeiter frühpensioniert, was defacto einem Personalabbau gleichkam. Pro tausend ÖBB-Mitarbeiter, die in Frühpension gingen, entstanden Kosten von 35 Millionen Euro jährlich. Dem Infrakstrukturministerium zufolge betrug das durchschnittliche ÖBB-Pensionsalter 2009 52,3 Jahre, 2010 waren es 53,5 Jahre und heuer soll es bereits bei 54,4 Jahren liegen, sagte Bures gegenüber den Medien. Ausgenommen von der Diskussion sind invaliditätsbedingte Ruhestandsversetzungen.
Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze
In Reaktion auf den angekündigten Frühpensionierungs-Stopp ab 2012 bei den Bundesbahnen, hat sich ÖBB-Konzernbetriebsratsvorsitzender Roman Hebenstreit für altersgerechte Arbeitsplätze bei der Bahn ausgesprochen. Die Schaffung von altersgerechten Arbeitsplätzen, nicht nur bei der ÖBB, müsse jedoch bei der Anhebung des Pensionsantrittsalters Hand in Hand gehen.
Jede Frühpensionierung bedeutet massive Pensionsabschläge
"Wir haben kein Interesse daran, dass durch Frühpensionierungen die Sozialfälle von morgen produziert werden", betonte Hebenstreit gegenüber der APA. Jede Frühpensionierung bedeute einen "massiven Pensionsabschläge von bis zu 15 Prozent bei den Eisenbahnern".
Seit 1995 gelte für die ÖBB-Beschäftigten das Pensionsantrittsalter von 60 bzw. 65 Jahren wie im Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG). Für die "Alteisenbahner" gebe es eine Übergangsregelung, die im Bundesbahnpensionsgesetz verankert sei, erklärte der ÖBB-Betriebsratschef.
Paket zur Sicherung der Altersbeschäftigung
ÖBB Chef Kern sieht den Frühpensionierungsstopp als wichtigen Schritt um die Glaubwürdigkeit der Sanierungsbemühungen zu unterstrecken und kündigte an, dass mit der Belegschaft ein Paket zur Sicherung der Altersbeschäftigung vereinbart werden wird. Ziel werde es sein, die Mitarbeiter länger im Arbeitsprozess zu halten, betont er gegenüber der APA.
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ÖBB-Chef Kern: Kolportierte Sparpläne sind "politisches Schaulaufen"
geschrieben am 17:21 19-12-2011 von reini |
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Christian Kern, Chef der Österreichischen Bundesbahnen, ist sauer. Nachdem der KURIER in seiner Sonntagsausgabe berichtet hat, mit welchen Maßnahmen die Regierung im Bereich der Infrastruktur - und hier insbesondere bei den ÖBB - sparen möchte ... ... (z.B. Aufnahme- und Frühpensionsstopp, Privatisierung von ÖBB-eigenen Immobilien und Kraftwerken, etc.), will Kern die kolportierten Überlegungen nicht einfach so stehen lassen. "Die skizzierten, offenkundig aus Kreisen der Volkspartei stammenden Vorschläge zeigen, dass es hier mehr um ein politisches Schaulaufen, und weniger um eine von Sachlichkeit geprägte Diskussion geht", sagt Kern zum KURIER.
Die Mehrheit der Vorschläge sei entweder längst umgesetzt oder überhaupt nicht machbar.
Als konkretes Beispiel nennt der ÖBB-Boss die Forderung, ÖBB-eigene Kraftwerke und Liegenschaften zu privatisieren: "Die Kraftwerke tragen zu einem positiven Ergebnis des Unternehmens bei, diese zu verkaufen wäre kontraproduktiv."
Wer fordere, die Bundesbahnen sollten sich von nicht notwendigem Betriebsvermögen wie Liegenschaften trennen, der dokumentiere damit, dass er sich nicht mit den ÖBB beschäftigt: "Wir tun das längst, verkaufen seit Jahren Immobilien im dreistelligen Millionen-Bereich. In Wien sind wir mittlerweile der größte Immobilien-Entwickler."
Ähnlich seriös sei die Forderung nach einem Aufnahmestopp beim Personal: "Jeder, der die ÖBB kennt, weiß, dass sich der Personalstand sei eineinhalb Jahren um 2200 Personen verringert hat, dass 25 Prozent unserer Mitarbeiter längst nicht mehr im ÖBB-Kollektiv-Vertrag sind, und dass wir zwei Mal hintereinander die Löhne und Gehälter reduziert haben. Das gab es noch nie."
Tiefstand
Die Zahl der Neu-Aufnahmen sei auf einem historischen Tiefstand, ein völliger Aufnahmestopp sei aber kontraproduktiv. Kern: "Kündigt ein IT-Experte, dann kann ich ihn nicht einfach durch einen Buschauffeur ersetzen."
Der geforderte interne Arbeitsmarkt sei bisher nicht zuletzt daran gescheitert, "weil wir uns die Rückstellungen für das Verleasen von Mitarbeitern a la Post und Telekom nicht leisten können".
Unausgegoren
Schützenhilfe bekam der ÖBB-Chef gestern von der zuständigen Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ). In ihrem Büro hieß es, die Sparpläne bei den Bundesbahnen seien "unausgegoren".
Bures Sprecherin wollte die kolportierten Spar-Vorschläge im Detail vorerst nicht kommentieren. Sie betonte aber, dass man es für "wenig hilfreich" halte, "wenn täglich widersprüchliche, teils von Unkenntnis gekennzeichneten Meldungen kolportiert werden".
Davon abgesehen sei völlig unumstritten, "dass jeder Euro fünf Mal umgedreht und Sparmöglichkeiten ausgelotet werden".
Bures hatte schon am Freitag von der ÖVP "mehr Seriosität" bei der Spardebatte über die ÖBB eingemahnt. Zurufe von außen seien "nicht förderlich".
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